Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
bei der LL-Konferenz sind wir in diesem Jahr wieder mal mit einem Freidenker-Infotisch vertreten und am Sonntag wie immer mit einem Infotisch auf dem Weg zur Gedenkstätte der Sozialisten.
Danach laden die Freidenker zu einer Veranstaltung ins Café Sibylle ein:
Wann / Wo:
Am Sonntag, den 12. Januar 2025 um 14 Uhr
im Café Sibylle
Karl-Marx-Alle 72, 10243 Berlin
Nachlese zum Liebknecht-Luxemburg-Wochenende 2025
von Sophia Eigner
An der Künstlichen Intelligenz kommt bald niemand mehr vorbei. Auch für die Recherche werden KI-Tools (oder AI für Artificial Intelligence) immer öfter eingesetzt, was sehr sinnvoll ist. Das Thema ist aber nahezu unerschöpflich, die Entwicklung in dem Bereich überschlägt sich regelrecht und man wird selber fast erschlagen mit ständig neuen Informationen, Tools, „Prompts“, Updates… Dazu kommt noch die Befürchtung, von der neuen Technik und den dahinterstehenden Mächten versklavt zu werden und jede Freiheit zu verlieren. Dies macht es nicht einfach für Laien – und insbesondere für ältere Mitbürger, hier einen adäquaten Einstieg zu finden.
Die bekanntesten KI-Tools – quasi die derzeitigen Platzhirsche – sind ChatGPT und Bing KI (oder auch „Copilot„). „Beide Chatbots funktionieren ähnlich und basieren auf der Verarbeitung von maschinellem Lernen, der natürlichen Sprache sowie neuronalen Netzen. Auch wenn beide auf demselben GPT-Sprachmodell (Generativ Pre-trained Transformer) basieren, werden dennoch verschiedene Versionen ausgeführt.“ (so der Artikel von Angie Klörig, der die Unterschiede zwischen den beiden Varianten herausschält: ChatGPT vs. Bing AI – Was ist besser? ).
Seit einiger Zeit ziehe auch ich ab und zu einen auf KI basierenden Chatbot zu Rate. Aus mehreren Gründen entschied ich mich damals für „Copilot“ von Bing (in der kostenlosen Variante höhere entwickelte Version mit mehr Potential, direkter Zugriff auf das Internet, aktuelles Datenmaterial) und blieb dann dabei. Die Antworten waren teilweise recht brauchbar. Bei kritischem Gebrauch ist die Einseitigkeit der Ergebnisse jedoch augenfällig und frustrierend. Wie bei der Wikipedia werden insbesondere politische und kontroverse Themen stark geframed. Und sowieso unterliegen die großen Sprachmodelle einer Zensur und verweigern bei bestimmten Fragen die Antworten ganz offen ( „politisch inkorrekt“). Durch die Gewichtung der KI und dem unterlegten Algorithmus ist außerdem eine verstärkte Gleichschaltung zu befürchten: Vom Mainstream abweichende Meinungen werden noch deutlicher aussortiert bzw. geframed und könnten letztlich vielleicht irgendwann ganz verschwinden, wie in der dystopischen Prophezeiung von George Orwell in seinem Buch „1984“ (geschrieben in den Jahren 1946 – 1948):
„Und wenn alle anderen die von der Partei verbreitete Lüge glaubten – wenn alle Aufzeichnungen gleich lauteten – dann ging die Lüge in die Geschichte ein und wurde Wahrheit.“
Das sind nur ein paar wenige angerissene Probleme, die uns diese neue Technik beschert. Mit Licht und Schatten, Fluch und Segen setzt sich beispielsweise Gustav Viktor Śmigielski in einem Standpunkt auf apolut intensiver auseinander: Der virtuelle Diener. Oder auch Christian Rieck in einem Beitrag auf Youtube (den Superschnellsprecher Rieck kann man in der Geschwindigkeit drosseln durch Anklicken des Zahnradsymbols | Wiedergabegeschwindigkeit).
Zensur durch ChatGPT: Was können wir noch sagen? | Prof. Christian Rieck:
Der Datenanalyst Tom Lausen hat vor mehreren Monaten im Rahmen eines Symposiums der KI (in diesem Fall ChatGPT) auf den Zahn gefühlt, mit einigem Humor das Framing bezüglich der Corona-Impfung vorgeführt und den Chatbot „in die Enge“ getrieben:
Doch zurück zu meinen Erfahrungen mit der KI: Am 22. Dezember 2024 setzte ich „Copilot“ (s. o.) erneut zu Recherchezwecken für eine simple, aber politische Frage zu Donald Trump ein. (Meine Folge-Fragen sind sicher nicht optimal formuliert, eher aus dem Bauch heraus. Wie das besser geht, kann man u.a. bei Tom Lausen erfahren).
Der Chatbot antwortete auf meine Eingangs-Frage jedoch derart merkwürdig und der Chat wurde zunehmend absurder, dass ich mich entnervt nach einer zensurfreien Alternative umsah, ohne zu wissen, ob es so etwas überhaupt gibt.
Der Chatverlauf mit „Copilot“ sei hier zunächst aber in voller Länge dokumentiert. Nicht unwichtig zu erwähnen ist das Datum meiner Anfrage. Sie liegt zwischen der 60. Präsidentschaftswahl in den USA am 5. November 2024 und der Vereidigung von Trump zu seiner 2. Amtszeit am 20. Januar 2025:
Frage:
Inwiefern hat Trump den Krieg im Nahen Osten mitzuverantworten durch seine Unterstützung der israelischen Regierung während seiner vorherigen Amtszeit, z.B. durch die offizielle Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt von Israel?
Copilot:
Ich fürchte, über Wahlen zu sprechen, ist mir nicht erlaubt! Haben Sie noch weitere Anmerkungen?
Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis Mannheim lädt ein zu einer öffentlichen Veranstaltung mit
zu Thema:
Wann / Wo:
Donnerstag, 16. Januar 2025, um 18:00 Uhr
Bürgerhaus MA-Neckarstadt-West
Lutherstraße 15-17, 68169 MannheimDer Eintritt ist frei.
Florian Warweg ist Redakteur & Parlamentsberichterstatter in Berlin für die NachDenkSeiten.
Mehr Informationen über Florian Warweg und weitere Videos auf unserer Webseite vom November 2024 anlässlich eines Vortrags von ihm in Limburg an der Lahn.
Der 31. bundesweite Friedensratschlag fand in einer sehr zugespitzten Situation statt, gekennzeichnet durch die Ausweitung des bisherigen Stellvertreterkrieges zwischen der NATO und Russland zu einer direkten militärischen Konfrontation. Die Gefahr einer Eskalation zu einem Atomkrieg war noch nie so groß wie aktuell.
31. Friedenspolitischer Ratschlag Kassel 2024
Die von Deutschland unterstützten israelischen Kriege drohen sich zum Flächenbrand auszuweiten, während in Gaza Israel einen Völkermord verübt. Das wird nun selbst von amnesty international bestätigt.
Innenpolitisch sind wir mit verstärkten Bemühungen konfrontiert, die Bundeswehr hochzurüsten wie nie zuvor und die ganze Gesellschaft auf „Kriegstüchtigkeit“ auszurichten, was zu einem massiven Sozialabbau führt.
Auf dem mit mehr als 450 Teilnehmenden bisher größten Friedensratschlag wurden die global relevanten Konfliktherde mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Friedensbewegung analysiert. In Workshops am zweiten Tag des Ratschlags ging es vor allem um Informationen und Erfahrungsaustausch zu vorhandenen und geplanten Aktivitäten. Themenfelder dieser Arbeitsgruppen waren das Engagement gegen die von Deutschland mit Waffenlieferungen befeuerten Kriege in der Ukraine und Palästina, gewerkschaftliche Friedensarbeit, Widerstand der Jugend im Bildungssystem gegen Wehrpflicht und Militarisierung, Aktionen an Militärstandorten, der Kampf gegen rechts und neue Bündniskonstellationen.
In der Abschlusserklärung des Ratschlages heißt es:
„Die Beteiligten waren sich einig, dass die Verhinderung der Mittelstreckenwaffen und der Kampf für Abrüstung eine zentrale gemeinsame Herausforderung der Friedensbewegung ist. Die friedenspolitische Terminplanung der kommenden Monate wird stark durch die Bemühungen geprägt sein, die Friedensthemen in den Bundestagswahlkampf einzubringen. Mittel werden u.a. der Berliner Appell gegen die geplante Raketenstationierung und Aktionen zur Münchner Sicherheitskonferenz sein, die noch vor den Bundestagswahlen stattfinden. Der informelle Austausch am Ratschlag, bei dem auch auf zahlreiche regionale und lokale Aktivitäten verwiesen wurde, führte zu der optimistischen Grundstimmung, dass mit einer stärkeren Mobilisierung zu rechnen ist.“
Willy van Ooyen
Programm, Referate und Berichte zum Friedensratschlag: https://friedensratschlag.de
(übernommen von der zuletzt am 7.12.24 aktualisierten Homepage)
Erhard Crome – Globalisierte NATO und Rolle der USA:
Michael von der Schulenburg – Die Rolle der UNO für eine friedliche Weltordnung:
Sevim Dagdelen – Geopolitik, die Lage in der Ukraine, Politik im Lichte der Wiederwahl Trumps:
Der NachDenkSeiten Gesprächskreis Bensheim/Bergstaße lädt alle politisch Interessierten zu einer Kurzvorstellung und Diskussion zum Buch „Die Revolution ist fällig“ von Albrecht Müller ein. Der Gründer der politischen Webseite „NachDenkSeiten“ hat die Schäden, die durch das Voranschreiten der neoliberalen Ideologie und deren Umsetzung – nicht nur in Deutschland – angerichtet wurden, sehr anschaulich in seinem Buch beschrieben.
Nachtrag der Veranstaltung s.u.
Diese Agenda, die vor allem für eine Deregulierung des Kapitalmarktes und die Privatisierung ehemals staatlicher Aufgaben steht, gepaart mit der Neigung zu Krieg und Meinungsbeeinflussung, ist die Hauptursache dafür, dass sich fundamentale Werte des gesellschaftlichen Miteinanders gravierend verändert haben.
Die national wie auch in der Globalisierung sichtbar werdende extreme Ungleichheit führt zur Spaltung der Gesellschaften und Völker. Viele Menschen in Deutschland erhoffen sich durch die Wahl der AfD oder einen zukünftigen Kanzler Merz eine Verbesserung der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen. Doch steht zu befürchten, dass dies eher zu deren Verschärfung führen wird.
Wann / Wo:
Der Gesprächskreis trifft sich am
Dienstag, 10.12.2024 von 19.00 – ca. 21.00 Uhr,
im Nebenraum der Gaststätte Weiherhaus,
Saarstr.56, 64625 Bensheim.
Albrecht Müller im Gespräch zu „Die Revolution ist fällig – Aber sie ist verboten.“ im Westend-Verlag:
Aktuelles Interview (mit Erich Vad) zum Thema Krieg:
Und etwas mittlerweile Historisches: Ein zehn Jahre altes Interview in zwei Teilen mit Kayvan Soufi Siavash (Ken Jebsen):
KenFM im Gespräch mit: Albrecht Müller (Teil 1)
KenFM im Gespräch mit: Albrecht Müller (Teil 2)
Seit wenigen Wochen gibt es den neuen NachDenkSeiten-Gesprächskreis Bensheim/Bergstraße als einer von ca. 100 Gesprächskreisen in Deutschland und darüber hinaus. Wir sind gesellschaftlich aktive Bürgerinnen und Bürger aus der Region mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen und durchaus diversen politischen Ansichten. Uns eint der Respekt und die Fairness vor der Meinung des Anderen und die Neugierde, was „hinter den Kulissen“ des gesellschaftlichen und politischen Lebens passiert. Wir hinterfragen und diskutieren die Narrative zu verschiedenen Themen und versuchen, Zusammenhänge herzustellen und zum eigenen Nachdenken anzuregen. Wir sind überzeugt davon, dass eine breitere und kritischere öffentliche Debatte auch zu besseren politischen Entscheidungen führen wird.
Unsere erste Veranstaltung am 10.12.2024 im Nebenraum der Gaststätte Weiherhaus war eine Kurzvorstellung und Diskussion zum Buch „Die Revolution ist fällig“ von Albrecht Müller. Der Bestsellerautor und Gründer der politischen Webseite „NachDenkSeiten“ leitete Willy Brandts Wahlkampf 1972 und die Planungsabteilung unter den Kanzlern Brandt und Schmidt. Er hat in seinem Buch die Schäden, die durch das Voranschreiten der neoliberalen Ideologie und deren Umsetzung – nicht nur in Deutschland – angerichtet wurden, sehr detailliert und mit vielen Quellenangaben beschrieben. Der Koordinator des Gesprächskreises, Frithjof Ramb, begrüßte die 11 Teilnehmer und es folgte eine Kurzvorstellung der Anwesenden – drei kamen aus dem benachbarten Gesprächskreis in Lampertheim. Wilfried Riese-Girolstein begann seine Buchvorstellung mit einigen kritischen Fragen zum Status quo in unserem Land: Haben wir wirklich demokratische Strukturen, und sind Parteien demokratisch, wenn sie von Lobbyisten beeinflusst werden? Sind wir in Deutschland unabhängig in unseren politischen Entscheidungen, oder doch eher weisungsgebunden an die Vorgaben aus NATO und USA und zudem abhängig von Kapitallobbyisten und Konzernen?
Der Autor des Buches meint, die neoliberale Agenda, die vor allem für eine Deregulierung des Kapitalmarktes und die Privatisierung ehemals staatlicher Aufgaben steht, sei die Hauptursache dafür, dass sich fundamentale Werte des gesellschaftlichen Miteinanders gravierend verändert haben, da eine Übertragung ökonomischer Prinzipien auf fast alle Lebensbereiche auch jenseits der wirtschaftlichen Tätigkeit stattgefunden habe. Durch die kontinuierliche Verschlechterung der Verteilungsgerechtigkeit und den schleichenden Abbau und die Privatisierung von Sozialleistungen seit den 80er Jahren sei auch unsere Demokratie in Gefahr. Die Armutsquote in Deutschland ist mittlerweile bei 17,8 %. Ist die Daseinsvorsorge unseres Staates noch gegeben und funktionsfähig? Hierzu ergab sich eine Diskussion zum Thema: Wieviel Staat ist nötig und wo stehen wir momentan. Ein weiteres wichtiges Thema im Buch ist die Meinungsbildung über Medienkonzerne und NGOs, die großen Kapitalinvestoren gehören, sowie die Einflussnahme durch große Weltkonzerne auf politische Entscheidungen und Gesetzgebung. Hier bestehen direkte und indirekte Beteiligungen amerikanischer Finanzkonzerne wie Black Rock und Vanguard bei deutschen Aktiengesellschaften, die eine amerikanische Einflussnahme über eine Bündelung von Eigentumsrechten ganzer Branchen ermöglicht. Riese Girolstein wies hier auf den Spiegelbestseller in aktueller Neuauflage „Wem gehört Deutschland – Schwerpunkt Kriegs- und Krisengewinner“ von Jens Berger hin.
Es fand zu den einzelnen Themen eine angeregte und wertschätzende Diskussion statt, welche die Buchinhalte nochmal viel tiefer verständlich machte, als wenn man das Buch nur liest. Da die Zeit von 2 Stunden nur für einen kleinen Teil des Buches ausreichte, wird die Diskussion im nächsten Gesprächskreis fortgesetzt. Dieser findet statt am Dienstag, 14. Januar in Bensheim; der genaue Raum muss noch geklärt werden, da das Weiherhaus mehrere Wochen wegen Umbaupause geschlossen hat. Wenn Sie neugierig geworden sind, laden wir Sie herzlich ein, mit uns zu diskutieren. Falls Sie einen Raum für 15-20 Personen (mit Konsumation) anbieten können, freuen wir uns über ein Angebot. Bitte melden Sie sich dazu bei Frithjof Ramb unter nds-gk-bensheim@freenet.de. Eine Übersicht der Gesprächskreise finden Sie auf der Webseite der Nachdenkseiten: https://www.nachdenkseiten.de/?page_id=3921
Angesichts der immensen, sich ständig steigernden realen Gefahr vor einem Atomkrieg sieht der ehemalige US-amerikanische Offizier und Waffeninspekteur Scott Ritter nur eine Lösung: Massenmobilisierung und öffentlicher Druck.
Ritter ruft zu einer Demonstration in Washington D.C. am 7. Dezember 2024 auf, um ein klares Signal gegen die Eskalation zu setzen.
Unter dem Hashtag #SayNoToNuclearWar fordert Ritter Menschen weltweit auf, sich in lokalen Aktionen dem Protest anzuschließen und die Politik ihrer Regierungen kritisch zu hinterfragen.
Freidenker Rainer Rupp, der 1983 als Spion Topas mutmaßlich einen „Atomkrieg aus Versehen“ zu verhindern vermochte (näheres ist u.a. in einem Artikel von DieBasis nachzulesen), greift Ritter’s eindrücklichen Appell in einem Kommentar auf (hier der Artikel auf RT DE):
Am 23. November 2024 hielt Scott Ritter, ehemaliger UN-Waffeninspektor und Offizier des US-Geheimdienstes, eine eindringliche Rede auf der Konferenz des Internationalen Schiller-Instituts mit weltweiter Verbreitung. Mit unverblümter Dringlichkeit warnte er vor der akuten Gefahr eines nuklearen Konflikts, der durch die Eskalation der NATO gegen Russland ausgelöst werden könnte.
„Wir sind näher an einem nuklearen Krieg, als wir es jemals zuvor waren“, erklärte Ritter. Diese Aussage bezieht sich auf eine Kombination aus geopolitischen Entwicklungen und militärischen Strategien, die seit dem Ende des Kalten Krieges zunehmend instabil geworden sind. Die aktuelle Lage sei durch mehrere gefährliche Trends geprägt, so Ritter:
NATO-Russland: Eine Eskalationsspirale
Ritter stellte klar, dass die Beziehung zwischen der NATO und Russland heute von einseitigen westlichen Provokationen und gegenseitigem Misstrauen sowie mangelnder Kommunikation geprägt sei. Die NATO, die ursprünglich als Verteidigungsbündnis gegründet wurde, habe sich nach Ritters Ansicht zu einer Organisation entwickelt, die zunehmend offensiv agiert. Er verwies auf die in Deutschland geplante Stationierung des Dark-Eagle-Raketensystems, einer US-Hyperschallwaffe, und auf die Aegis-Ashore-Raketenabwehrsysteme in Osteuropa, die zugleich auch Angriffsraketen abschießen können.
Obwohl diese US-Systeme laut offizieller Stellungnahmen aus Washington gegen angebliche Bedrohungen aus Iran gerichtet seien, interpretiert Russland diese lächerliche Lüge als Teil einer umfassenden Vorgehensweise zur strategischen Einkreisung. Ritter hob hervor, dass Russland als Reaktion darauf ein eigenes Mittelstrecken-Raketensystem (Oreschnik) entwickelt habe, das in der Lage sei, jedes NATO-Ziel in Europa zu zerstören – einschließlich wichtiger Kommandozentralen und logistischer Einrichtungen.
Ritters Botschaft war eindeutig: „Russland blufft nicht.“ Die Eskalationslogik sei darauf ausgerichtet, Russland in eine Ecke zu drängen, was die Gefahr einer Fehlkalkulation oder einer bewussten Provokation erheblich erhöhe.
Ein zentrales Element in Ritters Argumentation ist die Rolle der politischen Agenda der Biden-Regierung. Seiner Meinung nach versucht diese Administration, ihre Politik gegenüber Russland und der Ukraine „Trump-sicher“ zu machen, bevor die Amtsübernahme durch Trump in Washington stattfindet. Damit verbunden sei ein beschleunigter Zeitplan, der den Druck auf alle Seiten erhöht.
Dieser Zeitdruck, so Ritter, lasse keinen Raum für Diplomatie oder Deeskalation. „Ein einziger Fehler könnte alles auslösen – und wir hätten keinen Weg zurück“, warnte er. Das politische Ziel, Russland strategisch zu besiegen, würde um jeden Preis verfolgt, selbst wenn dies das Risiko eines nuklearen Konflikts erhöhe.
Konsequenzen eines Nuklearkriegs: Ritters düstere Prognose
Die Konsequenzen eines nuklearen Konflikts wären laut Ritter unvorstellbar. Er betonte, dass es keine begrenzten nuklearen Konflikte gebe. Sobald eine Nuklearwaffe eingesetzt wird, sei eine unkontrollierbare Eskalation unvermeidlich. „Innerhalb von 72 Minuten nach der ersten Explosion wären hunderte Millionen Menschen tot“, erklärte Ritter und verwies auf militärische Studien und Szenarien, die den Verlauf eines solchen Krieges simulieren.
Besonders alarmierend seien die Aussagen hochrangiger US-Militärs, die öffentlich erklärt hätten, dass die USA „bereit für einen nuklearen Austausch mit Russland“ seien. Ritter kritisierte diese Haltung als verantwortungslos und brandmarkte sie als „kollektiven Todeswunsch“.
Historischer Kontext: Nukleare Konfrontationen und Lehren der Vergangenheit
Ritters Warnungen erinnern an die gefährlichsten Momente des Kalten Krieges, darunter die Kubakrise von 1962. Damals konnte durch direkte Kommunikation zwischen den Führern der USA und der Sowjetunion ein nuklearer Krieg knapp abgewendet werden. Doch heute, so Ritter, fehle eine solche Kommunikation. Stattdessen sei die Lage durch Polarisierung, Propaganda und eine kompromisslose Haltung geprägt.
Er zitierte den berühmten Satz von John F. Kennedy, der 1963 vor der Eskalation von Konflikten gewarnt hatte, die „einen Gegner vor die Wahl stellen zwischen einer demütigenden Kapitulation oder dem Einsatz von Nuklearwaffen“. Ritter stellte fest, dass diese Warnung heute aktueller sei denn je. Deshalb forderte er eine Rückkehr zur Diplomatie und zur Zusammenarbeit. „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte er. „Er muss aktiv verteidigt werden.“
Ritters Lösungsvorschlag: Ein globaler Aufruf zum Handeln
Ritter argumentierte, dass die Stimme der Bevölkerung die einzige verbleibende Kraft ist, die in der Lage ist, die Eskalation zu stoppen. Die Dringlichkeit seiner Worte ist ein Weckruf an die Menschheit, die drohende Katastrophe nicht zu ignorieren. Er betonte, dass die kommenden Wochen und Monate entscheidend sein könnten – nicht nur für den Ausgang des Konflikts in der Ukraine, sondern für das Überleben der gesamten Menschheit.
Angesichts dieser immensen, realen Gefahr sieht Ritter nur eine Lösung: Massenmobilisierung und öffentlicher Druck. Er rief dazu auf, am 7. Dezember 2024 in Washington, D.C., zu einer Demonstration zu kommen, um ein klares Signal gegen die Eskalation zu setzen. Unter dem Hashtag #SayNoToNuclearWar fordert er Menschen weltweit auf, sich in lokalen Aktionen dem Protest anzuschließen und die Politik ihrer Regierungen kritisch zu hinterfragen.
„Dies ist der Kampf unseres Lebens“, erklärte Ritter. „Wenn wir verlieren, sterben wir alle. Das ist keine Metapher, sondern die Realität.“
Wolfgang Effenberger: Schnurstracks in den Abgrund
Rainer Rupp: Die Botschaft der „Haselnuss“ an die Ukraine und NATO
Teil 1: Warum der Ukraine-Konflikt sich zum 3. Weltkrieg auswachsen dürfte
Teil 2: Warum der Ukraine-Konflikt sich zum 3. Weltkrieg auswachsen dürfte
Das komplette Video der Veranstaltung am 22. Oktober 2024 an der Universität Cambridge:
Jeffrey Sachs + Q&A Cambridge Union (auf englisch)
Giordano Bruno (Wikimedia Commons)
Rückblick – dann fangen wir mal von hinten an: Wir Freidenkerinnen und Freidenker aus Rheinland-Pfalz/Saar trafen uns vor wenigen Wochen, am Sonntag, den 27.10.2024 zur Jahresmitgliederversammlung in Idar-Oberstein. Der Freidenker und Integrationsbeauftragter Kirner Land Joachim Kullmann hielt einen Vortrag „Einwanderung oder Migration“.
Helmut Schmidt gedachte unserer im vergangenen Jahr verstorbener Mitglieder Dieter Müller aus Bernkastel-Kues und Milli Bauer aus Idar-Oberstein.
Monika gab einen Jahresrückblick, sie berichtete über die Treffen des Landesvorstands und die Teilnahme von Freidenkern an den Ostermärschen in Saarbrücken und Kaiserslautern, bei der Aktion Stopp Ramstein mit einem gut besuchten Infotisch auf dem Bahnhofsvorplatz. Ein Höhepunkt war die Veranstaltung über die Rolle des US-Militärs in der Region am 07.06.2024 in Idar-Oberstein mit Karl-Heinz Peil als Referent. Sabiene Jahn hat eine gelungene Videoaufnahme davon gemacht, die auf unserer website zu sehen ist.
In Kooperation mit dem DFV hat die „Tribüne Neustadt“ eine Lesung von Uli Gausmann am 23.03.2024 über Alternative Wirtschaft organisiert. Dabei sind Kontakte entstanden, die zur Teilnahme des DFV beim „Fest der Initiativen“ in Neustadt a.d. Weinstraße geführt haben.
Heinz Mauelshagen und Uli Lenz berichteten von der Zusammenarbeit mit dem Nachdenkseiten Gesprächskreis Dietz-Limburg-Camberg. Die Veranstaltungen finden mit Unterstützung von Aufstehen Diez-Limburg, der Jenny-Marx-Gesellschaft und dem DFV-Rheinland-Pfalz/Saar statt. Hier sprach am 19.01.24 Patrick Baab über sein Buch „Auf beiden Seiten der Front“, am 24. Mai 2024 Dr. Bernd Hontschik „Erkranken schadet Ihrer Gesundheit – Eine gesundheitspolitische Tragödie“ und am 30.08.2024 Reiner Braun „Wiesbaden als Frontstadt – Der Krieg kommt vor unsere Haustüre“.
Die Veranstaltungen von Koblenz im Dialog (KiD) werden von Sabiene Jahn organisiert und durch den DFV unterstützt. Heinz Mauelshagen hat die Aufgabe übernommen, dort immer einen DFV-Infotisch anzubieten. Am 10.03. mit Wilhelm Domke-Schulz „Gekaperte Revolutionen – Was wir am Beispiel DDR und UKRAINE lernen können, im Deinhard Sektmuseum, am 24.03.2024 mit Jacques Baud „Geheimdienst im Dienst der Macht“, am 16.06. Jonas Tögel „Kognitive Kriegsführung“, am 25.08. Tom-Oliver Regenauer und am 15.11.2024 mit Florian Warweg. Infos dazu findet Ihr auf der website des DFV-RPS.
In der Kulturwerkstatt Beckingen fand am 17. Nov. 2024 eine Diskussionsveranstaltung mitKlaus Hartmann statt „was ist rechts – was links“, mit musikalischer Begleitung von Sonja Gottlieb.
Auf Anregung von Monique Broquard wurde der Internet-Auftritt des DFV-RPS durch die aktive Unterstützung von Regine Dreher sehr verbessert. Wir haben heute eine sehr lebendige und aktuelle website.
Alle Mitglieder des Landesvorstands sowie die beiden Revisoren waren wieder bereit zu kandidieren. Karin Gottlieb bat darum, sie von ihrer Funktion als Stellvertretende Landesvorsitzende zu entbinden, sie steht aber für den Vorstand weiterhin zur Verfügung. Heinz Klein musste die Schriftführung aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, aber auch er war bereit, im Vorstand weiterhin mitzuarbeiten. Wahlergebnis: Vorsitzende: Monika Krotter-Hartmann, Stellvertr. Vorsitzender und Kassierer: Helmut Schmidt, Schriftführer: Gerhard Broquard, weitere Mitglieder im Vorstand: Karin Gottlieb, Heinz Klein und Georg Möller. Revisoren: Joachim Kullmann und Berthold Schmidt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.
Weitere Mitglieder wurden gefragt, ob sie im Vorstand mitarbeiten wollten. Das war nicht der Fall, sie möchten weiter ihre Arbeit machen (die Website und die Infotische in Koblenz und Neuwied), aber nicht für den Landesvorstand kandidieren. Wir danken Karin Gottlieb für ihre Arbeit als Stellvertretende Landesvorsitzende, die sie über Jahrzehnte hinweg sehr engagiert, vorausschauend und umsichtig gemacht hat! Wir danken auch Heinz Klein für seine langjährige Arbeit als Schriftführer.
Am 30.05.2025 findet zum Anlass 500 Jahre Bauernkriege eine Thomas-Müntzer-Tagung des DFV-Thüringen und im Anschluss daran am 31.05./01.06.2025 der Verbandstag des DFV in Bad Frankenhausen statt.
Der Freidenker-Liedersommer 2025 ist noch nicht fest geplant.
Die Magdeburger Friedenstage werden auch von Freidenkern mitorganisiert: Diese haben mitgeteilt, dass bei den Magdeburger Friedenstagen am 06.09.2025 ein Block für den Freidenker-Liedersommer angeboten werden kann.
Helmut Schmidt steht mit Werner Rügemer im Kontakt, wegen einer Freidenker-Stadtführung in Köln im Jahr 2025.
„Die Wahrheit ändert sich nicht, weil sie von der Mehrheit der Leute geglaubt oder nicht geglaubt wird.“
Giordano Bruno
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
danke für Euer Engagement, bleibt aufmerksam, bleibt geschlossen und gebt keinen Euresgleichen auf. Wir wünschen Euch schöne Feiertage und alles Gute für das Neue Jahr!
Karin Gottlieb, Helmut Schmidt und Monika Krotter-Hartmann
Dezember 2024
Jahresabschlussbrief 2024 (pdf)
Zugegeben: Im zu Ende gehenden Jahr kann weder die Entwicklung in Deutschland noch international als Grund zum Feiern gelten.
Julian Assange wurde nach einer jahrelangen Solidaritätskampagne freigekämpft; Russland wurde durch den Wirtschaftskrieg nicht „ruiniert”, sondern gestärkt; die RKI-Protokolle kamen ans Licht und bestätigten eine beispiellose Staatswillkür ohne wissenschaftliche Grundlage; die Länder des globalen Südens schütteln zunehmend die Fesseln des Neokolonialismus ab und können gestützt auf BRICS den Weg Richtung Selbstständigkeit und Selbstermächtigung gehen.
Aufklärung gegen Gehirnwäsche, Begriffsverdrehung und Zensur, gegen Kriegsertüchtigung und neue US-Raketen, gegen die deutsche Beihilfe zum Völkermord in Palästina und die Unterstützung des Kiewer Nazi-Regimes im NATO-Krieg gegen Russland.
Kulturprogramm: Lieder, Gedichte, kabarettistische Beiträge
Wir wollen bei der Jahresabschlussfeier Zeit haben, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Deshalb werden wir diesmal das Kulturprogramm nicht für spontane Beiträge öffnen. Wir werden dafür aber andere Gelegenheiten schaffen und Treffen zum gemeinsamen Singen im Café Cult fee erweitern, für den Vortrag von Texten und Gedichten.
Wann / Wo:
am Samstag, 14.12.2024 um 17.30 Uhr
(Saalöffnung 17.00 Uhr)in der Gaststätte der TSG Neu-Isenburg
Frankfurter Straße 278, 63263 Neu-IsenburgPreis pro Person: 20,- €
Die Frankfurter Straße ist die in Nord-Süd-Richtung verlaufende „Hauptstraße” Neu-Isenburgs, das TSG Gelände befindet sich am südlichen Ortsausgang Richtung Dreieich (wenn die Häuser weniger und die Bäume mehr werden).
Pkw-Parkplätze direkt am Haus, an der Ampel Neuhöfer Straße in östli- cher Richtung abbiegen, nach wenigen Metern auf das Sportgelände.
ÖPNV: Bus X 83 ab OF-Marktplatz/Frankfurter Str. bis Neu-Isenburg, Neuhöfer Str. (Haltestelle nach dem Isenburg-Zentrum). Oder S 3 (Frankfurt Ostendstraße Richtung Darmstadt) bis Neu-Isenburg, ab Bahnhof Ostseite mit Bus OF 91 bis Hst. Neuhöfer Str.
Bitte überlegt, Fahrgemeinschaften zu bilden, bei Nachfragen dazu meldet Euch bitte bei Monika: mkh@freidenker.de
V.i.S.d.P.: Deutscher Freidenker-Verband e. V. Landesverband Hessen,
c/o Wilhelm Schulze-Barantin, Lettigkautweg 35, 60599 Frankfurt am Main Tel.: 069/613718,
www.freidenker-hessen.de , Mail: dfv-hessen@freidenker.org
Flyer: Jahresabschlussfeier 2024 (pdf)
in Frankfurt am Main:
Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten,
so Bertolt Brecht.
Und Carl von Ossietzky stellte treffend fest:
„Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte.“
Die Warnungen großer Dichter vor Kriegen, Bellizisten und Kriegsgewinnlern sind brennend aktuell.
Gina Pietsch, am Piano begleitet von Bardo Henning, trägt Anti-Kriegs-Lieder und -Texte vor: von George Brassens, Bertold Brecht, Franz Josef Degenhardt, Paul Dessau, Hanns Eisler, Franz Fühmann, León Gieco, Robert Gilbert, Gerhard Gundermann, Gerhard Folkerts, Bardo Henning, Else Lasker-Schüler, André Müller, Gerd Semmer, Kurt Tucholsky, Frank Viehweg und Hannes Zerbe.
Wann / Wo:
Samstag, 30. November 2024, 19.00 Uhr
Saalbau Gutleut,
Rottweiler Straße 32,
60327 Frankfurt am MainEintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
in Darmstadt:
„Jedes Mädchen kann glamourös ausschauen. Alles, was es machen muss, ist stillzustehen und dumm dreinzuschaun.“
Diesen Satz von Hedy Lamarr (1914 – 2000) stellt der österreichische Schriftsteller und Regisseur Wilhelm Pellert ihrer Lebensgeschichte in seinem Monodrama „Hedy Kiesler Lamarr“ voran.
Gina Pietsch und Bardo Henning bringen uns die berühmte Schauspielerin und „schönste Frau des Jahrhunderts“, die Erfinderin der Frequenzsprungtechnik und Antifaschistin nahe.
Wann / Wo:
Sonntag, 1. Dezember 2024, 19.00 Uhr
Achtung! Neuer Veranstaltungsort
Theater im Pädagog (TIP)
Pädagogstraße 5, 64283 DarmstadtEintritt: 12 Euro, ermäßigt 8 Euro
Flyer der Veranstaltungen (pdf)
…nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Der Samstagabend naht unerbittlich. Was liegt an? Fernsehen? Nö, dem ÖRR-System keine Minute! Lesen? Der Bücherturm reizt nicht so wirklich. Eine Flasche Rotwein kippen? Auch keine Alternative. Also raus, etwas unternehmen. Vor einigen Tagen erst hatte ich auf der Seite des Freidenker-Verbandes eine Veranstaltung entdeckt, die mich interessierte. Titel: die Schlusszeile von Brechts Andenken an Karthago:
Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Das Lieblingszitat meines damaligen Lateinlehrers, das von Cato dem Älteren überliefert ist, lautete: Cathaginem esse delendam. (so lernt man den aci) Im Studium musste ich eine Seminararbeit über die drei Punischen Kriege schreiben, erinnerte ich mich dunkel. Um Latein ging es nicht an diesem Abend. Also, auf nach Frankfurt in den Saalbau Gutleut. Auch eine historische Adresse. Dort hatte die KPD der Westzonen in der Nachkriegszeit ihren Sitz. Entschuldigung, aber ich bin eben auch Historiker. So etwas merke ich mir.
Es war ein beeindruckender Auftritt von Gina Pietsch, am Piano begleitet von Bardo Henning, der einen eigenen Text verdient hätte.
Der Deutsche Freidenker-Verband Rhein-Land-Pfalz/Saar und die „Freunde des Kommunistischen Manifests“ laden zum Vortrag von Klaus Hartmann mit anschließender Diskussionsrunde und Liedern von Sonja Gottlieb ein:
Gilt das alte Links heute als das neue Rechts? Woher stammte die Einteilung in „rechts“ und „links“ ursprünglich? Ist das heute noch gültig oder überholt? Wie steht es mit den Behauptungen, man sei weder „rechts“ noch „links“?
Die AfD – Alternative zu was? Krieg oder Abrüstung, vom „Gendern“ bis zum Heizungsgesetz: Was sind heute die Interessen der Bevölkerungsmehrheit, wer vertritt sie, und ist das rechts oder links?
Klaus Hartmann ist Präsident der Weltunion der Freidenker und stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes.
Wann / Wo:
Sonntag, den 17. November 2024 um 12:30 – 15:30 Uhr
Kulturwerkstatt Beckingen
Nikolausstr. 6
66701 Beckingenwww.Kulturwerkstatt-Beckingen.de
Zum Thema dieses Vortrags referierte Klaus Hartmann u.a.
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